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Nachtsehen

Nachtsehen

Nachtsehen

Allein fast 300.000 Verkehrsunfälle pro Jahr haben ihre Ursache in schlechtem Sehen.

Bereits ab dem 40. Lebensjahr verringert sich unsere Sehschärfe bei Dämmerung und in der Dunkelheit. Der Alterungssprozess der Augen führt zu Trübungen von Hornhaut, Linse und Glaskörper, wobei mit fortschreitendem Alter ein Seheindruck wie beim Blick durch eine Milchglasscheibe entsteht. Zugleich nimmt die Blendempfindlichkeit zu, die auf nassen Straßen und bei Blendung durch Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge richtig gefährlich wird. So ist spätestens ab dem 60. Lebensjahr jeder dritte, bei den über 70-Jährigen dann jeder zweite nicht mehr befähigt, ein Auto nachts zu fahren.

Und, dass sich die Augen schleichend verschlechtern, ist den meisten Autofahrern überhaupt nicht bewusst, indes überschätzen sie ihr Sehvermögen noch.

Mitunter liegt auch eine Nachtkurzsichtigkeit, die Nachtmyopie vor, eine Form der Kurzsichtigkeit, von der sowohl Fehlsichtige, aber auch Normalsichtige betroffen sein können. Am Tage sehen diese Menschen klar und deutlich, nachts dagegen haben sie Schwierigkeiten, entfernte Gegenstände zu erkennen.

In unserer Praxis testen wir mithilfe des Nyktometers, einem Nachtmessgerät, wie Ihre Augen in der Dämmerung, Dunkelheit und in einer beleuchteten Nachtsituation reagieren. Diese Ergebnisse zur Sehschärfe und Kontrastempfindlichkeit geben eine signifikante Aussage über Ihr Sehvermögen und Ihre Blendempfindlichkeit bei Dunkelheit und entscheiden über die Nutzung einer Sehhilfe bei Nachtfahrten.