Leistungen

Laserbehandlungen

Laserbehandlungen

Laserbehandlungen

Die Therapie mittels Lasers gehört zu den modernen ophthalmologischen Methoden und kann bei verschiedenen Erkrankungen des Auges effektiv eingesetzt werden.

Die erste Lichtbehandlung wurde 1949 am Universitätsklinikum Hamburg mit gebündeltem Sonnenlicht durchgeführt, heute hat sie ihre Weiterentwicklung in der sogenannten Laserkoagulation gefunden.

Bei der Laserkoagulation, z.B. mit dem Argon-Laser, Farbstofflaser oder YAG-Laser, kommt es an der Netzhaut in einem kleinen, genau definierten Bereich, wo die Laserstrahlen auftreffen, zu einer Hitzentwicklung. Die Folge ist ein Absterben der Zellen (Nekrose) in diesem Areal, was therapeutisch eingesetzt wird.

 

bei Diabetes

Diabetes mellitus, bekannter als Zuckerkrankheit, kann Schädigungen am Auge hervorrufen.  Dabei kommt es durch Stoffwechselstörungen, bedingt durch Insulinmangel (Diabetes mellitus Typ I) oder durch Insulinempfindlichkeit (Diabetes mellitus Typ II) zu erhöhten Blutzuckerwerten, die den Blutfluss in den Blutgefäßen verändern, schädigen und letztendlich verschließen. So kommt es zu gesundheitsschädlichen Gewebeschwellungen, Ödemen und zur Sauerstoffunterversorgung der betroffenen Stellen.

Im Auge kann sich ein Ödem am gelben Fleck, der Makula befinden, und wird entsprechend Makulaödem genannt. Wenn die genannten Veränderungen auf der Netzhaut stattfinden, spricht man von einer diabetischen Retinopathie. Beide Erkrankungen führen zu schlechterem Sehen.

In unserer Praxis führen wir mit einem niedrig-energetischen Laser eine gewollte Netzhaut zerstörende Behandlung durch. Da durch den Diabetes mellitus die Sauerstoffabgabe an die Gewebe vermindert ist, erlaubt diese Methode den wenigen zu Verfügung stehenden Sauerstoff auf die Gebiete der Netzhaut zu verteilen, die zwingend notwendig sind. Diese  Laserbehandlung wird ambulant und unter örtlicher Betäubung der Hornhaut durchgeführt.

 

bei Netzhautlöchern

Die Netzhaut wandelt das Bild in Nervenimpulse um, die zum Gehirn weitergeleitet werden und so erst das Bild erscheinen lassen.

Da die Netzhaut nicht an der hinteren Augenwand angewachsen ist, können Löcher in der Netzhaut zur Netzhautablösung führen, da durch die Löcher Flüssigkeit aus dem Augeninnern unter die Netzhaut fließen kann. Und bei einer Netzhautablösung sterben die Sinneszellen nach wenigen Tagen ab, so dass die Sehschärfe beeinträchtigt ist.

In unserer Praxis werden die Lochränder mit der darunter liegenden Schicht mit Hilfe des Lasers vernarbt. Nach mehreren Tagen sind diese Narben so undurchlässig, dass keine Flüssigkeit mehr unter die Netzhaut fließen kann. Dadurch wird das Risiko einer späteren Netzhautablösung deutlich reduziert. Bei der Behandlung wird die Pupille des betroffenen Auges mit Tropfen erweitert und die Augenoberfläche betäubt.

 

bei Netzhautblutungen nach Thrombose

Kommt es zu einem Verschluss, zu einer Thrombose in der Netzhaut des Auges, so kann das zum Verlust der Sehschärfe oder gar zur Erblindung führen. Dafür verantwortlich ist z.B. zu dickes Blut, welches gerinnt und die Venen verstopft. Das verbrauchte Blut kann durch die Netzhautvene nicht mehr abfließen. Es entsteht ein Stau in der Vene, es kommt zu einem Überdruck und schließlich blutet es in die Netzhaut ein. In der Folge bekommt die Netzhaut keinen Sauerstoff mehr, wodurch sie vorübergehend oder dauerhaft geschädigt wird. Überdies können Gefäßwucherungen aus der geschädigten Netzhaut wachsen, die zu Einblutungen in den Glaskörper des Auges, zur Netzhautablösung oder zum grünen Star führen können.

Eine Laserbehandlung der Netzhautperipherie in unserer Praxis senkt durch die eintretende Vernarbung den Sauerstoffbedarf der Netzhaut und die ungünstige Neubildung von Gefäßen geht meistens zurück.

 

des Nachstars bei Kunstlinsen

Die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse bezeichnet man als Grauen Star oder Katarakt. Das Sehen wird durch eine Art leichten Schleier behindert, der mit der Zeit immer dichter wird. Außerdem nimmt die Blendungsempfindlichkeit zu.

Der Graue Star hat verschiedene Ursachen, die weitaus häufigste ist altersbedingt und hängt mit dem verlangsamten Stoffwechsel zusammen und tritt meist ab dem 60. Lebensjahr auf.

Die einzig hilfreiche Behandlung ist die Operation, bei der die getrübte Augenlinse entfernt und durch eine intraokulare (d.h. ins Auge eingepflanzte) Kunstlinse ersetzt wird.

Bei dieser Operation wird von der körpereigenen Linse die natürliche Linsenkapsel aber nicht herausgenommen. So kann es trotz erfolgreicher Operation nach Monaten oder Jahren zu einer erneuten Eintrübung der im Auge verbliebenen alten Linsenkapsel kommen, die das Sehen wieder verschlechtert. Man spricht dann von einem sogenannten Nachstar, der leider (aber in 30 Prozent aller Fälle) entstanden ist. In unserer Praxis können wir diesen Nachstar mit dem YAG-Laser ambulant und schmerzlos entfernen, und in der Regel tritt dann kein weiterer Nachstar mehr auf.

 

mit YAG-Laser bei Glaukom

Liegt ein Missverhältnis von Augeninnendruck und Durchblutung des Sehnervs vor, können Schädigungen des Sehnervkopfes, Gesichtsfeldausfälle und eine Erblindung des Auges die Folge sein. Diese Gruppe von Augenkrankheiten wird in der medizinischen Fachterminologie unter Glaukom oder Grüner Star geführt.

Glaukompatienten, deren Augendruck durch Augentropfen nur unzureichend gesenkt werden kann, können wir in unserer Praxis mit einer Laserbehandlung weiterhelfen.

Bei der YAG-Iridektomie wird durch Laserherde eine kleine Öffnung in der Regenbogenhaut (Iris) geschaffen, wodurch eine bessere Zirkulation des Kammerwassers ermöglicht wird.

Die Behandlung erfolgt unter lokaler Anästhesie des betroffenen Auges.